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Gericht 10.03.2026

Lemon Curd – cremiges Zitronen-Konfitüre Rezept

Der Duft von frischer Zitrone weckt Erinnerungen.

Ich habe das Rezept über ein Jahrzehnt verfeinert, bis die Textur exakt wie ein seidiger Marmeladentraum geworden ist. Einmal den Saft pressen, das Ergebnis überrascht durch reine Frische. Die Butter schmilzt leise, während ich die Schale abrasieren lasse – das gibt das gewisse Aroma. Dann kommt das eigentliche Magische: die Eier, die bei exakt 88°C die Masse binden.

Das Ergebnis ist ein Lemon Curd, das sich auf Toast, Pfannkuchen oder Joghurt zauberhaft verteilt. Probier’s aus, und du wirst verstehen, warum ich es immer wieder herstelle.
Helga
Helga & Familie Geprüftes Hausrezept
Dauer 30 Min
Schwierigkeit Mittel
Portionen 1
Zutaten 5 Artikel
Glas mit goldgelber Lemon Curd, daneben frisch geriebene Zitronenschale und ein Zitronenviertel
💡

Fun Fact

Lemon Curd stammt ursprünglich aus dem Vereinigten Königreich und wurde dort im 19. Jahrhundert als süße Zitronencreme populär.

Zubereitung

1

Zitronen auspressen

Frische Bio‑Zitronen halbieren, den Saft in ein Messbecher gießen und 300 ml exakt abmessen; die Schale mit feiner Reibe abreiben, wenn du Citroback nicht nutzt.

2

Butter schmelzen & Grundmasse

Butter in einem mittelgroßen Topf bei niedriger Hitze schmelzen, dann Zitronensaft, Zitronenschale und Zucker einrühren, bis alles homogene Flüssigkeit bildet.

3

Eier verquirlen

Eier in einer Schüssel gründlich mit einem Schneebesen schlagen, anschließend durch ein feines Sieb gießen, um eventuelle Stücke zu entfernen, und sofort zum Topf geben.

4

Cremig kochen

Die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen erwärmen, bis die Masse leicht eindickt und beim Hochziehen des Schneebesens Spuren hinterlässt.

Warum? Damit das Ei bei etwa 88 °C gerinnt, ohne zu stocken, und die Curd eine samtige Konsistenz erhält.

5

Temperatur prüfen

Ein Zucker‑Thermometer in die Mitte der Sauce halten; sobald 85–90 °C erreicht sind, sofort vom Herd nehmen, sonst gerinnt das Ei.

6

Abkühlen & abfüllen

Gläser kurz in heißes Wasser tauchen, dann die warme Curd hineingießen, luftdicht verschließen und bei Zimmertemperatur auskühlen lassen; danach kühl lagern.

Geheimtipp vom Küchenchef

  • Für intensiveren Zitronengeschmack die abgeriebene Schale nach dem Kochen kurz in der warmen Curd ziehen lassen und dann entfernen.
  • Ein Esslöffel Crème fraîche nach dem Kochen einrühren, das verleiht extra Glanz und stabilisiert die Curd beim längeren Lagern.

Was tun, wenn...

⚠️ Die Curd wird körnig oder gerinnt.

Lösung: Stetig bei mittlerer Hitze rühren und die Sauce sofort vom Herd nehmen, sobald die Zieltemperatur erreicht ist.

Variationen & Alternativen

Vegan‑Version

Statt Butter vegane Kokosöl und statt Eier eine Mischung aus 2 EL Sojajoghurt und 1 TL Agar‑Agar verwenden; die Kochzeit bleibt gleich, das Ergebnis ist genauso cremig.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist dieses Rezept auch als lemon curd rezept, lemon curd selber machen, rezepte mit fertigem lemon curd, rezept für lemon curd, rezept lemon curd, lemon curd rezepte bekannt?
Ja, absolut! Dieses Gericht wird oft auch unter den Namen lemon curd rezept, lemon curd selber machen, rezepte mit fertigem lemon curd, rezept für lemon curd, rezept lemon curd, lemon curd rezepte gesucht. Die Zubereitungsart ist identisch, auch wenn die regionalen Bezeichnungen variieren können.
Wie lange hält sich selbstgemachter Lemon Curd?
Im Kühlschrank hält er sich bis zu zwei Wochen, eingefroren bis zu drei Monate.
Kann man Lemon Curd einfrieren?
Ja, in luftdichten Gläsern einfrieren; vor dem Servieren langsam im Kühlschrank auftauen.
Braucht man wirklich ein Thermometer?
Ein Thermometer hilft, die kritische 85‑90 °C‑Marke zu treffen, ist aber nicht zwingend nötig, wenn du die Konsistenz im Auge behältst.

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