Kaiserschmarrn nach Tiroler Landgasthof – Rezept
Entdecke das traditionelle Kaiserschmarrn‑Rezept aus einem Tiroler Landgasthof, mit Rum‑Rosinen und knusprigem Karamell.
Wusstest du schon, dass Roggenbrot seit dem Mittelalter ein Grundnahrungsmittel in Norddeutschland ist und damals sogar als Zahlungsmittel diente?
Ich mische 150 g Roggenvollkornmehl, 50 g Roggenmehl, 150 ml Wasser und 20 g aktiven Roggensauerteig zu einer homogenen Masse. Dann decke ich die Schüssel mit einem Tuch ab und stelle sie bei Raumtemperatur für mindestens 12 Stunden hin. Während dieser Zeit entwickeln die Mikroorganismen ihr volles Potenzial und erzeugen die charakteristische Säure, die das Brot später so aromatisch macht.
Warum? Damit die wilden Hefen und Milchsäurebakterien aktiv werden und dem Brot Geschmack verleihen.
Nach dem Reifen gieße ich lauwarmes Wasser und einen Schuss Apfelessig zum Vorteig und rühre alles gründlich um. Anschließend kommen die restlichen 400 g Roggenmehl, 200 g Roggenvollkornmehl und zuletzt 10 g Salz dazu. Ich vermenge die Zutaten, bis ein klebriger, fast flüssiger Teig entsteht, der an einen dicken Pfannkuchenteig erinnert.
Der Teig muss jetzt mindestens zehn Minuten bearbeitet werden, damit das Gluten, das im Roggen kaum vorhanden ist, sich trotzdem etwas vernetzt. In der Küchenmaschine starte ich zuerst vier Minuten auf niedriger Stufe, dann vier Minuten auf höchster Drehzahl. Das Ergebnis ist ein sehr feuchter, aber gleichmäßiger Teig, den ich nicht mit den Händen formen kann.
Warum? Damit die wenigen Glutenstränge im Roggen genügend Struktur erhalten, um beim Backen nicht völlig zu zerfallen.
Ich decke die Schüssel ab und lasse den Teig eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen, damit er leicht aufgehen kann. In dieser Zeit dehnt sich der Teig aus und die Aromen vertiefen sich. Am Ende ist er leicht aufgegangen, aber immer noch sehr klebrig, was normal ist.
Mit einem breiten Teigschaber schiebe ich den Teig vorsichtig in eine eingefettete Kastenform, die ich vorher leicht bemehlt habe. Dann stelle ich die Form für weitere 60 Minuten an einen kühlen Ort, am besten im fast ausgeschalteten Ofen. Kurz bevor das Brot hinein muss ich die Oberfläche mit einem scharfen Messer etwa zwei Zentimeter tief längs einschneiden.
Ich heize den Ofen auf 240 °C Ober‑ und Unterhitze vor – Umluft lässt das Brot zu feucht werden. Gleichzeitig stelle ich unten eine Metallpfanne mit etwas Wasser in den Ofen, damit beim Einschieben sofort Dampf entsteht. Dieser Dampf sorgt für eine glänzende Kruste und ein schönes Aufgehen des Brotes.
Warum? Für die Bildung einer knusprigen, glänzenden Kruste, die das Aroma des Roggens zur Geltung bringt.
Sobald der Ofen die Temperatur erreicht hat, schiebe ich die Kastenform auf die mittlere Schiene und backe das Brot zehn Minuten lang. Danach reduziere ich die Hitze auf 220 °C und lasse das Brot weitere 35 Minuten backen, bis es hohl klingt, wenn man darauf klopft. Beim Herausnehmen aus dem Ofen benutze ich Ofenhandschuhe, weil die Pfanne noch sehr heißen Dampf produziert.
Lösung: Ich verlängere die erste Gare um 30 Minuten, erhöhe die Menge des Sauerteigs leicht und schiebe das Brot am Ende der Backzeit für fünf Minuten bei 250 °C in den Ofen, damit es stärker aufgeht.
Statt Roggenvollkornmehl ein glutenfreies Roggenmehl‑Mischung (z. B. aus Buchweizen, Reis und Mais) verwenden, den Sauerteig durch ein glutenfreies Levain ersetzen und die Flüssigkeitsmenge um 10 % erhöhen, damit der Teig nicht zu trocken wird.
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